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2017







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veranstaltung_sekundarschule      





Kritik am Entwurf "Leitbild Bildung der Bildungsregion Bielefeld"

(16.05.2017) Die Bielefelder Initiative Eine Schule für alle äußert sich kritisch zum Entwurf “Leitbild Bildung der Bildungsregion Bielefeld”, der dem Schulausschuss zur Verabschiedung vorliegt. Besonders kritisiert die Initiative: Auf der UNESCO Konferenz "Inklusive Bildungsnetzwerke vor Ort" im März in Bielefeld hatte sich die Verwaltungsspitze überzeugt gezeigt, dass Bielefeld in Sachen Inklusion sehr weit sei. Doch, im Leitbild wird der Inklusionsbegriff unpräzise verwendet und Benachteiligungsfaktoren, die das Grundgesetz ausdrücklich erwähnt, werden nur selektiv in das Leitbild einbezogen.
Das Land NRW und die Stadt Bielefeld schlossen im Jahr 2010 einen Kooperationsvertrag, mit dem Bielefeld zur “Bildungsregion” avancierte. In diesem Vertrag wurde vereinbart, dass sich die Stadt ein Leitbild gibt, konsequent auf Ziele hinarbeitet und Entwicklungen evaluiert. "Davon ist 7 Jahre später wenig zu erkennen und das nun vorliegende Leitbild wird dem Anspruch nicht gerecht, für die nächsten 5 Jahre Klarheit und Orientierungssicherheit für alle Bildungsakteure zu geben," kritisiert Uta Kumar von der Bielefelder Initiative Eine Schule für alle. Die Initiative fordert eine Nachbesserung des Leitbildes und hat sich deshalb heute mit einer kritischen Stellungnahme an die Mitglieder im Schulausschuss gewandt.
Im Detail: Kritik am Leitbild


Sekundarschule - Schule der Zukunft?

(24.04.2017)  Seit die Landesregierung in NRW 2011 die Schulform Sekundarschule entwickelte, gab es von unterschiedlicher Seite den Einwand, dass nur eine Schule mit Abiturangebot zukunftsfähig sei, weil die meistenEltern dieses für ihre Kinder attraktiv finden würden.An der bestehenden Bielefelder Sekundarschule Bethel in privaterTrägerschaft ist die Situation durch die enge Anbindung an dasGymnasium Bethel eine spezielle. Sie wird zudem oder gerade deshalb von einem starken Elternwillen getragen, der die Stadt Bielefeld unlängst dazu brachte, den Erhalt der Sekundarschule Bethel mit einer erheblichen Finanzierungsbeteiligung zu sichern.
Bielefelder Politik und Verwaltung versuchen seit 2013 städtischeHaupt- und Realschulen in Sekundarschulen umzuwandeln. Zum Schuljahr 2018/ 19 sollen nun die auslaufende Hauptschule AmBrodhagen und die Kuhlo-Realschule zu Sekundarschulen werden. Braucht Bielefeld im Sek I- Bereich Sekundarschulen in städtischer Trägerschaft? Können diese Teil einer sinnvollen Bielefelder Schulentwicklung sein? Was sagen Eltern und Kinder? Herr Marc Mulia vom Institut für Erziehungswissenschaft an derRuhr-Universität Bochum/ AG Schulforschung, hat die Entwicklung der Sekundarschule wissenschaftlich untersucht. Danach habenSekundarschulen in Großstädten keine Perspektive. Sollte das in Bielefeld anders sein?
Marc Mulia wird die Ergebnisse seiner Studie vorstellen:
Donnerstag, 11.Mai 2017, 19:00 Uhr   
Begegnungszentrum Prießallee, Prießallee 34



Diskussionsveranstaltung der GEW Bielefeld zur Landtagswahl

(02.04.2017)  Zur Landtagswahl und Schulpolitik in NRW diskutieren am 25.4. ab 19 Uhr in der Neuen Schmiede in Bielefeld-Gadderbaum folgende Vertreter_innen der Parteien: Hans Feuß - SPD, Ralf Nettelstroth - CDU, Verena Verspohl - Bündnis 90/Die Grünen, Laura von Schubert - FDP, Monika Pieper - Piratenpartei und  Barbara Schmidt - Die Linke.
Die Themen sind: Bildungschancen für alle verwirklichen: • Inklusion und Integration erfolgreich gestalten! • In 12 oder 13 Schuljahren zum Abitur (G8 oder G9)? • Bildungsfinanzierung und Bildungsgerechtigkeit. Veranstalter ist die GEW Bielefeld.


Kampagne der Landesschüler_innen-Vertretung

(22.01.2017)  Die Landesschüler_innen-Vertretung NRW hat eine Kampagne mit dem Titel "Wir sind mehr Wert! - Kostenlose Bildung für alle" gestartet. Forderungen der LSV sind  eine flächendeckende und nachhaltig höhere Investition in Schulen,  die Beseitigung des (strukturell bedingten) Lehrermangels, großangelegte Sanierungen und die Beseitigung baulicher Mängel auf Schulhöfen, in Turnhallen, Aulas und Schulgebäuden. Weiterhin werden eine unbefristete Finanzierung der Schulsozialarbeit (dem tatsächlichen Bedarf entsprechend viele Stellen) und kostenloses, gesundes Essen für alle, entsprechende Räumlichkeiten in der Schule und die Zeit hierfür im Stundenplan eingefordert. Die Petition kann auf der Seite https://www.openpetition.de/petition/online/wir-sind-mehr-wert-kostenlose-bildung-fuer-alle unterstützt werden.


GEW Bielefeld für fünfte Gesamtschule

21.01.2017)  Die Gewerkschaft Erziehung und Wwissenschaft macht sich in Bielefeld für eine fünfte Gesamtschule stark. Der Weg zu mehr Sekundarschulen sei aus ihrer Sicht der falsche Weg. Eine weitere Gesamtschule am Brodhagen könnte auch die Martin Niemöller-Schule auffangen, die weniger Klassen bekommt, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Für die Sekundarschule in Bethel fordert die GEW die von Bodelschwinghschen Stiftungen auf, weiter als Schulträger erhalten zu bleiben. Die Stadt müsse anderen Aufgaben nachgehen. Sonst würden andere Schulen darunter leiden.


Studie der Bertelsmann-Stiftung

15.03.2015)  Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung weist auf den Zusammenhangg zwischen Armut und schulischer Benachteiligung hin. Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass Kinder aus armen oder armutsgefährtdeten Familien schulisch von Beginn an benachteiligt sind. Da Armut in der Regel keine Episode ist, sondern Kontinuität hat, setzt sich dieser Prozess fort. Hier der Link zur Studie.





 

letzte Aktualisierung: 02.01.15                                                                                             nach oben

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